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Forever führt rund 1,5 Millionen Produkttests jährlich durch
Wenn man sich mit Forever Living Products im Internet auseinandersetzt, taucht ab und zu die Frage auf: Ist Forever in Deutschland verboten?
Es kursieren Gerüchte über angebliche Verkaufsverbote oder rechtliche Probleme rund um die Marke Forever Living Products. Doch eine nähere Betrachtung zeigt: Hinter diesen Mythen stecken viele Missverständnisse. Denn das Unternehmen ist nicht nur legal auf dem deutschen Markt präsent, sondern erfüllt zahlreiche gesetzliche und ökologische Standards, die über das Übliche hinausgehen.
Forever Living Products ist ein weltweit tätiges Unternehmen, das sich auf Aloe-Vera-basierte Produkte im Bereich Gesundheit, Wellness und Kosmetik spezialisiert hat. Seit der Gründung 1978 hat sich das Unternehmen zu einem der größten Produzenten von Aloe Vera weltweit entwickelt, mit eigenen Plantagen, einer vollständig kontrollierten Produktionskette und Millionen von Kunden in über 140 Ländern, darunter auch Deutschland.
Besonders im Bereich der Nahrungsergänzungsmittel und Kosmetik erfreuen sich Forever-Produkte wachsender Beliebtheit. Gleichzeitig taucht online immer wieder das Schlagwort „Forever Living in Deutschland verboten“ auf – meist in Zusammenhang mit unklaren Quellen.
Die klare Antwort lautet: Nein, Forever Living Products ist in Deutschland nicht verboten. Die Produkte unterliegen, wie alle Nahrungsergänzungsmittel und Kosmetika, der Kontrolle durch staatliche Stellen wie:
Eine Prüfung der Datenbanken dieser Behörden ergibt kein Verkaufsverbot für Forever-Produkte. Auch eine Warnung oder öffentliche Beanstandung liegt nicht vor. Vielmehr zeigt sich: Die Marke operiert in Deutschland vollkommen rechtmäßig, unter Einhaltung aller relevanten EU- und Bundesvorgaben.
Verbraucherzentrale NRW:
„Internationale Unternehmen wie Forever müssen die gleichen Anforderungen erfüllen wie alle anderen Hersteller. Ein Verkaufsverbot würde offiziell bekannt gemacht, das ist hier nicht der Fall.“
Der Ursprung der Gerüchte ist meist wenig spektakulär: In der Vergangenheit kam es vereinzelt zu Abmahnungen wegen irreführender Gesundheitsversprechen auf Webseiten einzelner Vertriebspartner, nicht aber wegen der Produkte selbst. Solche Maßnahmen richten sich gegen die Werbung, nicht gegen den Verkauf.
Ein weiterer Auslöser könnten frühere Diskussionen über den Vertrieb über Network-Marketing sein; ein Geschäftsmodell, das in Deutschland zwar vielen noch unvertraut erscheint, aber nicht verboten ist. Auch hier gilt: Der legale Vertrieb eines Produkts umfasst auch dessen Geschäftsmodell.
Forever setzt nicht nur auf gesetzeskonforme Produkte, sondern auf eine durchgängige Qualitätskontrolle, die weit über gesetzliche Mindeststandards hinausgeht:
Besonders relevant ist die Herkunft der Hauptzutat: Die Aloe Vera stammt aus eigenen Feldern in Texas und der Dominikanischen Republik. Der Anbau in der Dom Rep erfolgt nach ökologischen Standards, zertifiziert durch:
Für die Felder in Texas läuft derzeit der Zertifizierungsprozess.
In Deutschland ist der Einsatz bestimmter Substanzen in Lebensmitteln und Kosmetika streng geregelt. Forever verzichtet konsequent auf:
Forscht man etwas tiefer in den Datenbanken, tauchen die Forever-Produkte auch tatsächlich auf: Alle Forever-Produkte, die in Deutschland erhältlich sind, entsprechen der Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 (Kosmetik) bzw. der Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV). Die Rohstoffe, Verarbeitung und Deklaration werden regelmäßig geprüft, sowohl durch Forever selbst als auch durch deutsche Aufsichtsbehörden.
Ein bemerkenswertes Detail der Forever-Produktion ist der Verzicht auf chemische Pestizide auf den Aloe-Feldern. Stattdessen setzt das Unternehmen auf natürliche Unkrautregulierung durch Ziegen. In der Dominikanischen Republik kümmern sich über 3000 sogenannte Aloe-Ziegen um die Felder, liefern gleichzeitig natürlichen Dünger und reduzieren damit den ökologischen Fußabdruck der Produktion erheblich.
Diese Maßnahmen entsprechen nicht nur modernen Nachhaltigkeitskriterien, sondern unterstützen aktiv die Prinzipien der EU-Agrarpolitik in Bezug auf biologische Vielfalt und Ressourcenschonung.
Die Gerüchte um ein mögliches Verbot in Deutschland halten sich hartnäckig, doch sie halten keiner sachlichen Prüfung stand. Forever Living Products agiert transparent, erfüllt gesetzliche Auflagen, lässt seine Produkte unabhängig prüfen und trägt mit umweltfreundlichen Methoden zur nachhaltigen Produktion bei.
Wer nach dem Begriff "Forever Deutschland verboten" sucht, findet viele Foren und Meinungsbeiträge, aber keine offiziellen Quellen, die ein solches Verbot bestätigen würden. Stattdessen zeigt sich ein Unternehmen, das sich proaktiv um Qualität, Sicherheit und Umweltbewusstsein bemüht.
Forever Living Products ist nicht verboten in Deutschland, sondern wird regelmäßig geprüft, gesetzlich überwacht und erfüllt alle relevanten Anforderungen an Inhaltsstoffe, Kennzeichnung und Nachhaltigkeit. Die häufig gestellte Frage „Ist Forever Living Products in Deutschland verboten?“ lässt sich damit klar und faktenbasiert beantworten: Nein.